Storkows Bürgermeisterin zieht positive Bilanz

Storkow entwickelt sich positiv. Das ist das Fazit, das Bürgermeisterin Cornelia Schulze-Ludwig (SPD) anlässlich des Neujahrsempfangs am 18. Januar auf der Burg Storkow zog. „Storkow ist eine Stadt, in der es sich gut leben und arbeiten, gut lernen und investieren lässt“, sagte die Rathaus-Chefin.

Gut 200 Gäste aus Politik, Wirtschaft, Vereinen und öffentlicher Einrichtungen waren der Einladung zum Neujahrsempfang gefolgt. Dieser wird traditionell gemeinsam mit der Bundeswehr veranstaltet. „Der Neujahrsempfang hat sich zu einem guten Begegnungs- und Gesprächsforum entwickelt“, sagte Cornelia Schulze-Ludwig. Gerade in einer Kommune sei es entscheidend, im Dialog zu bleiben und bei wichtigen Projekten zusammenzuarbeiten. Zu Gast waren auch Vertreter der Storkower Partnerstadt Opalenica. Aus Polen waren eigens unter anderem der Bürgermeister von Opalenica, Tomas Sculz, und sein Vize Pawel Jakuboswki angereist.

In ihrem Rückblick konnte die Storkower Bürgermeisterin ein positives Fazit ziehen: So tragen Haushaltsüberschüsse dazu bei, dass der Schuldenberg der Stadt von einst 4,6 Millionen Euro weiter abgebaut werden kann. Der Fehlbetrag wird im Jahr 2017 vermutlich auf 2,2 Millionen Euro reduziert. Ein Gewinn für die Storchenstadt sei die im vergangenen Jahr fertiggestellte Softline-Arena – eine Sport- und Mehrzweckhalle. Beendet sind auch die Sanierungsarbeiten auf der Bundesstraße 246, die zwar eine große Belastung für alle Storkower darstellten. „Dennoch hat diese Baumaßnahme des Landes einen Mehrwert für uns alle, denn intakte und leistungsfähige Straßen sind ein absolutes Muss, wenn es um gute Rahmenbedingungen für die Bürger, die Wirtschaft und die touristische Entwicklung geht.“

Bürgermeisterin Cornelia Schulze-Ludwig.Große Erwartungen setzt Cornelia Schulze-Ludwig in das bevorstehende Jahr. So erhalten die zum @see-Projekt gehörenden Kommunen Storkow, Fürstenwalde, Grünheide, Amt Scharmützelsee, Amt Odervorland und Spreenhagen rund 11 Millionen Euro vom Land Brandenburg. Von dem Geld sollen unter anderem Radwege ausgebaut werden. Zudem wird in die Aufwertung der Seepromenade in Storkow investiert. Darüber hinaus stehen über das sogenannte Förderprogramm LEADER Gelder bereit, um in Philadelphia und Alt Stahnsdorf Gemeindezentren mit integrierter Feuerwehr zu bauen. Vom Bund kommt Geld für die Erweiterung der Kita Buratino in Kummersdorf und die Sanierung der Turnhalle in der Storkower Altstadt. Gute Aussichten hat zudem die Feuerwehr, Fördermittel für den Kauf eines Hubrettungsgeräts zu erhalten.

Cornelia Schulze-Ludwig dankte zudem den Menschen, die sich für Storkow einsetzen: „Zur Stärke einer Kommune trägt auch in großem Maße bei, dass die Bürgerinnen und Bürger Verantwortung für ihren Ort übernehmen und sich für ihre Mitmenschen und das Gemeinwohl engagieren.

Gute Patenschaft zwischen Bundeswehr und der Stadt Storkow

Oberstleutnant Thorsten Niemann, Kommandeur des Führungsunterstützungsbataillons 381 und Standortältester in Storkow, bekräftigte in seiner Rede die enge Patenschaft zwischen dem Bundeswehrstandort und der Garnisonstadt Storkow. „Gerade das vergangene Jahr hat uns in vielfältiger Form eng beieinander stehen lassen: die unterschiedlichen Unterstützungsleistungen in der Flüchtlingshilfe, die gemeinsame Verabschiedung von Soldatinnen und Soldaten aus Storkow in die Einsatzgebiete, das öffentliche feierliche Gelöbnis der Rekrutinnen und Rekruten von drei Verbänden aus der Region und die tatkräftige Unterstützung der umliegenden Feuerwehren bei der Bekämpfung einzelner Waldbrände auf unserem Standortübungsplatz.

Für das laufende Jahr kündigte Oberstleutnant Thorsten Niemann den Einsatz von deutschen Kräften im Baltikum an. Ab Herbst werden die Auslandseinsätze, an denen auch Storkower Bundeswehrangehörige beteiligt sind, auf zwölf Monate ausgedehnt. Unter anderem geht es nach Afrika, in den Irak und in die Türkei. Unter dem Motto „Wir sind Storkow“ kündigte Niemann einen Tag der Bundeswehr am 10. Juni an. Zudem wird das Führungsunterstützungsbataillon in ein Informationstechnikbataillon umgewandelt, der dem Organisationsbereich „Cyber- und Informationsraum“ unterstellt wird. Abschließend bedankte sich Oberstleutnant Niemann bei den Gästen und der Stadt Storkow für die gute Zusammenarbeit. Er selbst übergibt das Bataillon im Oktober.  

Text/ Foto: Marcel Gäding

Copyright © 2017 SPD Amt Storkow
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Bürgerbüro: 

Rudolf-Breitscheid-Straße 88, 15859 Storkow